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Auf den Spuren der Tour de France 2016 in der Schweiz

31.05.2018

Die Tour de France ist das bekannteste und für die Sportler das wohl wichtigste Fahrradrennen der Welt und rangiert in der Popularität direkt hinter der Fussballweltmeisterschaft und den Olympischen Spielen. Das Turnier wird schon seit 1903 jährlich im Juli abgehalten und hat daher eine lange Tradition, auch wenn natürlich immer neuere Technologien zum Einsatz kommen und das Rennen modernisieren. Die Strecken variieren von Jahr zu Jahr, allerdings finden die Rennen hauptsächlich in Frankreich statt, verlaufen aber auch manchmal durch das nahe Ausland - darunter auch die Schweiz. 2016 fand ein dreitägiger Umweg durch die Schweiz statt über eine Streckenlänge von 184 Kilometern hinweg. Die Schweizer Etappe startete in Bern und endete in Finhaut-Emosson. Aufgrund der Tatsache, dass die Routen genau für den Radsport ausgelegt sind, eignen sich diese auch ideal für Touren von privaten Fahrradfans.

Quelle: Pixabay

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Die Bundeshauptstadt eignet sich als idealer Startpunkt für die Schweizer Etappe. Hier ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt der Schweiz - sowohl wirtschaftlich, als auch kulturell. Auch bei den Freizeitaktivitäten ist Bern ganz vorne mit dabei. Von sogenannten Mystery Rooms, Sportzentren, Seilparks, Nachtclubs, Bars etc. präsentiert sich Bern als würdiger Vertreter des Landes für den internationalen Tourismus. Bern schwächelt jedoch etwas bei der Anzahl der Casinos, was bei dem Angebotsreichtum der Stadt jedoch nicht besonders stark ins Gewicht fällt. Wie man hier nachschauen kann, gibt es für solche Fälle gute Alternativen online. Bern mit dem Fahrrad zu erkunden ist daher eine gute Methode, die Vielfalt der Stadt zu entdecken.


Man kann als Radsportfreund die Route der Sportler bei der Tour de France einfach nachfahren. Diese führt über die Nydeggbrücke und durch die Gerechtigkeitsgasse Richtung Berner Innenstadt. Hier geht es über den Bundesplatz weiter in die Bundesgasse. Wer dieser Route folgt, kommt aufgrund der zentralen Lage somit in den Genuss, das Bundeshaus als Herzstück der Schweizerischen Eidgenossenschaft sehen zu können, sowie sich auch das berühmte Wasserspiel anzuschauen, wie man hier erfahren kann. Danach geht es über die Schwarztorstrasse Richtung Süden aus Bern hinaus, über Kehrsatz führt die Etappe dann nach Belp. Die Kleinstadt ist trotz ihre Nähe zu Bern ländlich geprägt und bildet den Eingang des Gürbetals, einer Region, die nur 10 Kilometer vom Thunersee entfernt liegt und als Naturschutzgebiet gilt.

Quelle: Pexels

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Von Belp aus führt die Strecke über Uetendorf nach Zweisimmen. Radfahrer können hier das Zusammenfliessen der Grossen und Kleinen Simme beobachten. Als nächster Halt folgt der Saanenmöser, ein Gebirgspass, der das Saanenland und den Kanton Bern miteinander verbindet. Von dem Pass hat man eine atemberaubende Perspektive auf die Berglandschaft. Folgt man weiter der Turnierroute, kommt man in Aigle an, einer Gemeinde, die besonders mit ihrem mittelalterlichen Flair begeistern kann, inklusive verschiedener hervorragend erhaltener Kirchen. Als Hauptattraktion gilt jedoch das Schloss Aigle, eine Burg, die im 11. Jahrhundert entstand. Noch weiter geht es historisch zurück, wenn man im nächsten grossen Streckenabschnitt in Martigny ankommt. Die Stadt war stark von den Römern geprägt und hat ein reiches Kulturerbe, worüber man hier mehr nachlesen kann.