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Velotour auch an heissen Tagen geniessen

29.05.2018

Begeisterte Velofahrer lassen sich durch keine Wetterlage davon abschrecken, ihr Velo zu satteln und sich den frischen Fahrtwind um die Nase wehen zu lassen. Jetzt im Sommer sind es allerdings vor allem heisse Temperaturen oder gar Hitzewellen, mit denen man auf den Velotouren rechnen muss. Doch mit der richtigen Vorbereitung und den passenden Utensilien kann man auch bei Hitze eine Velotour geniessen.


Flüssigkeitshaushalt im Blick behalten

Betätigt man sich an heissen Sommertagen körperlich, dann ist eine der grössten Gefahren die Dehydrierung. Um den Körper konstant bei Normaltemperatur (ca. 36,5 bis 37,4 °C) zu halten, schwitzt der Mensch. Der Schweiss auf der Haut verdunstet und kühlt so den menschlichen Organismus. Um den Verlust an Flüssigkeit auszugleichen, sollte man bei körperlicher Anstrengung viel trinken - nicht nur in den Pausen, sondern bestenfalls auch während der Velotour. Dass der Flüssigkeitshaushalt aufgefüllt werden muss, signalisiert einem nicht nur der Durst, sondern auch die Farbe des Urins: Dieser sollte eine leichte Gelbfärbung haben; ist er jedoch tiefgelb bis braun, dann sollte man unbedingt mehr trinken.

Experten raten dazu, pro Stunde Fahrtzeit etwa einen halben bis einen Liter Flüssigkeit einzuplanen. Entweder nimmt man genügend Wasser für die gesamte Velotour mit oder man füllt den Vorrat in den Pausen auf. Und man sollte nicht vergessen, auch nach der Velotour ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.


Intensität der Sonne nicht unterschätzen

Auch die Kraft der Sonnenstrahlen sollte man bei Velotouren im Sommer bedenken. Bei heissen Temperaturen neigt man dazu, sehr kurze Kleidung zu tragen. Deshalb empfiehlt sich die Verwendung von Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, um die sensible Haut vor Verbrennungen zu schützen. Bevor man sich also in sein Velo-Outfit wirft, sollte man den Körper ausreichend mit wasserschutzfester Sonnencreme einschmieren, damit der Schutz trotz Schwitzen bestehen bleibt. Auch für unterwegs gehört eine Tube in das Gepäck.

Doch Sonnencreme kann den Eigenschutz der Haut nur verlängern. Man sollte daher trotzdem die pralle Mittagssonne meiden und stattdessen lieber in der Zeit im Schatten pausieren. Zudem kann man die Haut mit langärmeligen Oberteilen schützen: Männer können etwa zu einem dünnen Hemd greifen, während Frauen mit einer leichten Strickjacke, wie zum Beispiel hier zu finden, die UV-Strahlung von der Haut fernhalten. Eine Sonnenbrille als Schutz für die Augen ist ebenso unerlässlich.


Überanstrengung vermeiden

Wichtig ist jedoch vor allem, dass man seine Grenzen kennt. Je schneller man bei heissen Temperaturen fährt, desto mehr muss sich der Körper anstrengen - und das ist eine hohe konditionelle Herausforderung. Besonders wenn man an solche extremen Bedingungen nicht gewöhnt ist, sollte man es ruhiger angehen lassen und den eigenen Energieverbrauch niedrig halten. Bei regelmässigen Pausen, in denen man den Flüssigkeitshaushalt auffüllt und mit kohlenhydratreichen Snacks für neue Energie sorgt, kommt der Körper wieder zu neuen Kräften. So überfordert man sich nicht.

Bildrechte: Flickr Singletrail David Lienhard CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten